Ines Geishauser Ines Geishauser

Religion und Fanatismus: Lesung am 24. April in Hamburg

Wenn es um Fanatismus geht, nehmen Kinder eine besondere Stellung ein. Einerseits sind sie anfällige Opfer – sie lassen sich alles Mögliche einreden, sind verführbar und verletzlich. Andererseits verfügen sie über ein wirksames, oft unterschätztes Mittel, Fanatiker zu entmachten. Dem Spiel.

Die Kraft dieses Widerstands durch Spiel ist ein Thema meines Romanprojekts Die Arche. Es ist die Geschichte von drei Kindern, die in einer Endzeitsekte aufwachsen, erzählt aus Sicht eines neunjährigen Mädchens.

Am 24. April um 19:00 Uhr werde ich im Rahmen der Veranstaltung „Religion und Fanatismus“ im Metropolis-Kino in Hamburg aus diesem Text lesen.

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Oh nein, Alice

Gestern einen Artikel im New Yorker über Alice Munro gelesen. Erschütternd. Sie wusste, dass ihr Partner ihre kleine Tochter missbrauchte und hat jahrzehntelang geschwiegen. Nicht nur das. Sie hat ihre Ahnungen, bestimmte Situationen, ja sogar die Tagebucheinträge ihrer Töchter zu Literatur verarbeitet…

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Freiheit des Wortes: Lesung in Hamburg

Die Anthologie “Freiheit des Wortes” ist erschienen und ich lese am 27. September in Hamburg. Mein Text Meer, Glas handelt von einer unwahrscheinlichen Liebe, von Gegensätzen die sich für kurze Zeit nicht mehr ausschließen…

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Kulturvermittlung

Das Prinzip von Weihnachtsfeiern in Dänemark: Jede Menge Essen. Zuerst kommen die geschälten Garnelen, die fritierten Schollenfilets, dreierlei eingelegte Heringe sowie der Räucherlachs. Jedes dieser Gerichte wird auf Schwarzbrot serviert außer dem Räucherlachs natürlich, der auf getoastetes Weißbrot gelegt wird. Am Ende wird alles mit den zugehörigen Toppings garniert: Rohe Zwiebeln, Kapern, Mayonnaise, Dillspitzen, Honigsenf…

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Plötzlich Sonne

In der Nacht vor der Lesung wurde mir schlecht. Vielleicht lag es am Essen. Fischkroketten, Blutwurst mit Äpfeln, Schokosahnepudding, dazu Sekt und Bier, die Kölner Kost war wohl zu viel für meinen Magen. Möglicherweise war es auch meine erste Begegnung mit dem Kölner Dom, der sich, aus Energiespargründen unbeleuchtet, als schwarzes Monster am Nachthimmel erwiesen hatte…

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Grünkraft

Im Regen der vergangenen Woche sind Wände aus Gras gewachsen, aus Büschen, Baumriesen. Die größte Freude: an einem Morgen im Mai aufwachen, beschützt von selbst gepflanztem Grün. Blüten hier und da, doch auf die kommt es gar nicht an

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Der neunte Tag

Wie das Sonnenlicht jetzt wieder Schatten wirft in einem Winkel, den es lange nicht mehr gab. Jedes Jahr, am Ende jeden Winters erwischt es mich. Wie alt muss man eigentlich werden…

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Zuflucht

Zuflucht — darin ist Flucht verborgen. Sechs von acht Buchstaben. Flucht macht den größten Teil von Zuflucht aus, und ich wundere mich, dass mir das früher nicht aufgefallen ist. Genau hinsehen hat auch hier …

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Mein Text für neolith # 6

Die neue Ausgabe von neolith, Magazin für neue Literatur an der Bergischen Universität Wuppertal, hat den Titel Zuflucht. Ein Titel, der mitten in der Pandemie gewählt wurde und jetzt, angesichts des Kriegs in der Ukraine und den tausenden Menschen, die vor diesem Krieg fliehen müssen, eine besondere Aktualität hat. Mein Beitrag in dieser Ausgabe …

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Winter, kein Ende

Der Himmel verschwindet in diesem verdammten Nebel. Ich stapfe durch Gras in viel zu großen Gummistiefeln, den Blick immer nach unten. He, ruft jemand…

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Lyrik in MIXTAPE

MIXTAPE — ein lesbares Mixtape mit Lyrik von mir auf Seite A. Zum Beispiel…

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